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Psychotherapie


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Behandlungsanlässe

Es gibt eine Vielzahl an Gründen, die dazu führen, dass Menschen eine Psychotherapie in Erwägung ziehen. Dazu zählen Ängste, depressive Symptome (wie z. B. Niedergeschlagenheit, Freud- und Interessenverlust), Störungen des Essverhaltens, Zwänge (z. B. der wiederkehrende Gedanke, jemandem Schaden zufügen zu können oder zeitintensive Wasch- oder Kontrollrituale), sexuelle Probleme und Schlafstörungen. Aber auch psychische Belastungen durch Lebensveränderungen (wie etwa Arbeitslosigkeit oder eine schwere Krankheit) oder sich wiederholende Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen oder Beruf, können Anlass sein, sich mit der Möglichkeit einer Psychotherapie zu befassen. Weitere Beispiele, die psychotherapeutische Hilfe erfordern können, sind somatoforme Beschwerden, bei denen körperliche Symptome bestehen, für die keine medizinischen Ursachen gefunden werden können und psychische Probleme, die sich in Folge von über die Maßen belastenden (sog. traumatischen) Erlebnissen entwickeln.

Diese beispielhaft genannten Behandlungsanlässe gelten grundsätzlich auch für Kinder und Jugendliche, wenngleich sich seelische Probleme bei ihnen - in Abhängigkeit vom Alter und Entwicklungsstand - anders ausdrücken können als bei Erwachsenen (z. B. können körperliche Symptome, motorische Unruhe oder aggressives Verhalten Anzeichen einer depressiven Problematik sein). Auffälligkeiten bezüglich des Sozialverhaltens (z. B. Aggressivität, Wutausbrüche, Lügen, Stehlen), Schul- oder Trennungsangst, Entwicklungsstörungen (wie etwa Lese- und Rechtschreibstörung), sowie dauerhafte motorische Unruhe und Ablenkbarkeit im Rahmen einer Hyperaktivitäts-/Aufmerksamkeitsproblematik, stellen weitere Beispiele für speziell bei Kindern und Jugendlichen häufig auftretende Problembereiche dar.