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Psychotherapie


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Förderpreis für den Wissenschaftlichen Nachwuchs

Preisträger 2016

Unser Förderpreis richtet sich an den Wissenschaftlichen Nachwuchs mit herausragenden und innovativen Abschlussarbeiten im Fach Psychologie. Dieser vom Osnabrücker Verein zur Förderung der Klinischen Psychologie und Psychotherapie (OKP e.V.) gestiftete Preis geht im Abschlussjahr 2016 an folgende Absolventin:

Frau Leonie Wilhelm

Frau Wilhelm hat ihr Bachelorstudium der Psychologie (2011 - 2014) an der Humbolt-Universität zu Berlin absolviert. Im Anschluss beendete Sie ihr Masterstudium (2014 - 2016) erfolgreich an der Universität Osnabrück mit der Masterarbeit zum Thema "Body checking, body satisfaction and eating disorder symptoms in veiled and unveiled Muslim women", für die Sie den Förderpreis erhielt. In ihrer Arbeit untersuchte sie Body Checking Verhalten von Musliminnen mit Körperbedeckung und verglich dazu 140 Musliminnen mit und 52 ohne Körperbedeckung, 68 Christinnen und 33 Atheistinnen hinsichtlich der Strategien und Häufigkeiten des Body Checkings, des Körperbildes, der Essstörungssymptome, des Selbstwertes sowie des Religiositätsausmaßes. Es zeigte sich, dass Musliminnen, obwohl sie ihren Körper bedecken, die Überprüfung von Figur und Gewicht mit Körperbedeckung wichtig ist. Dabei wenden sie die gleichen Strategien wie Frauen ohne Körperbedeckung an. Die Arbeit entstand im Fachgebiet Klinische Psychologie und Psychotherapie und wurde von Prof. Silja Vocks betreut. Der Preis wurde Ihnen anlässlich der Absolventenfeier am 22.04.2017 überreicht.

 

Vorherige Preisträger

2015: Frau Lisa Brüning, Herrn Martin Bernhoff und Herrn Sebastian Graetz

Förderpreis für den Wissenschaftlichen Nachwuchs

Der Osnabrücker Verein zur Förderung der Klinischen Psychologie und Psychotherapie e.V. (OKP e.V.) schreibt den „Förderpreis für den Wissenschaftlichen Nachwuchs“ für herausragende und innovative Abschlussarbeiten im Fach Psychologie aus. Prämiert werden können Bachelor- und Masterarbeiten und auf besonderen Beschluss des Vorstandes des OKP e.V. auch Dissertationsschriften.

Der Förderpreis ist mit bis zu 1.500 Euro dotiert.

Diese Summe setzt sich zusammen aus einem personengebundenen Betrag in Höhe von 500 Euro zur freien Verfügung des Preisträgers/der Preisträgerin und einem Unkostenzuschuss für eine Kongressreise in maximaler Höhe von 1000 Euro. Die Verwendung dieses Unkostenzuschusses ist gebunden an die Präsentation der Ergebnisse der eigenen Abschlussarbeit auf einem nationalen oder internationalen wissenschaftlichen Kongress. Sowohl die Auswahl des zu besuchenden wissenschaftlichen Kongresses als auch die Abstimmung bezüglich der zu präsentierenden Daten muss in Absprache mit dem jeweiligen Betreuer/der Betreuerin der Arbeit erfolgen. Der Zuschuss wird gewährt für Reise- und Unterkunftskosten sowie für Kongressgebühren und kann nach Vorlage entsprechender Belege ausgezahlt werden. In diesen Unkostenzuschuss können ebenfalls auch die Kosten einbezogen werden, die dadurch entstehen, dass der Absolvent/die Absolventin von dem Betreuer/der Betreuerin der Abschlussarbeit begleitet wird und entsprechende Unkosten nicht von dritter Seite getragen werden können. Die Gesamthöhe des Unkostenzuschusses bleibt davon unberührt.

Der Preis kann ausnahmsweise geteilt und auf maximal zwei Abschlussarbeiten gleichmäßig verteilt werden. Die jährliche Vergabe des Preises kann nur unter der Voraussetzung einer ausreichenden finanziellen Deckung durch den OKP e.V. erfolgen.

Die zur Prämierung eingereichten Vorschläge sollen der empirisch gesicherten Grundlagen- oder Anwendungsforschung im Fach Psychologie zugehörig sein und die wissenschaftliche Kreativität und methodische Kompetenz des Autors bzw. der Autorin sowie den innovativen Charakter der Forschungsarbeit belegen. Ggf. können weitere Kriterien durch den Vorstand des Instituts für Psychologie beschlossen werden. Die Einreichfrist endet immer am 15. September eines Jahres. Es können Master- und Bachelorarbeiten bzw. Dissertationen für den Förderpreis vorgeschlagen werden, die zwischen dem 15. September des Vorjahres und dem 14. September des aktuellen Jahres zur Begutachtung im Prüfungsamt Psychologie (bzw. Dekanat des Fachbereiches Humanwissenschaften bei Dissertationsschriften) eingereicht wurden.

Unter der Berücksichtigung von fachgebietsspezifischen Evaluations- und Forschungskriterien wechselt jedes Jahr das Fachgebiet, das eine oder maximal zwei Abschlussarbeiten zur Preisverleihung vorschlagen kann. Die Entscheidung über die Vorschläge trifft der Fachgebietsleiter/die Fachgebietsleiterin. Die Reihenfolge der Vergabe durch die verschiedenen Fachgebiete erfolgt über Losentscheid. Dazu werden die Fachgebiete zu drei Clustern mit jeweils drei Fachgebieten zusammengefasst. Die Cluster sind wie folgt zusammengesetzt: Cluster 1: Klinische Psychologie und Psychotherapie, Pädagogische Psychologie, Entwicklungspsychologie; Cluster 2: Allgemeine Psychologie I, Allgemeine Psychologie II und Biologische Psychologie, Differentielle und Persönlichkeitspsychologie; Cluster 3: Sozialpsychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie, Forschungsmethodik, Diagnostik und Evaluation. Die Reihenfolge der Preisverleihung für die Cluster wird ausgelost. Innerhalb der drei Jahre eines Clusters können sich die entsprechenden Fachgebiete für die Reihenfolge der Preisverleihung der entsprechenden Fachgebiete untereinander verständigen.

Der Vorschlag sollte aus Datenschutzgründen nach vorheriger Absprache mit dem Absolventen/der Absolventin erfolgen. Voraussetzung zur Annahme der Arbeit für den Preis ist eine kurze fachliche Stellungnahme durch den Betreuer/die Betreuerin oder den Fachgebietsleiter/die Fachgebietsleiterin. Die Stellungnahme sollte unter Berücksichtigung der o.g. Kriterien inhaltlich auf die Arbeit eingehen und begründen, warum diese Arbeit vorgeschlagen wird, sowie den eigenständigen Beitrag des/der jeweiligen Studierenden darlegen. Sie sollte vom Umfang her eine DIN-A4-Seite nicht überschreiten.

Die möglichst allgemeinverständliche Stellungnahme ist unter Beilage der zu begutachtenden Arbeit an den Institutsleiter/die Institutsleiterin zu schicken. Der Institutsleiter/die Institutsleiterin trifft die Entscheidung über die Vergabe des Förderpreises. Die zu prämierende Arbeit kann von ihm/ihr in einer Laudatio gewürdigt werden. Zur Entscheidungsfindung können weitere wissenschaftliche oder studentische Personen hinzugezogen werden. In diesem Fall ist der Entscheidungsprozess zu dokumentieren. Der Vorstand des OKP e.V. ist über die Entscheidung der Preisvergabe mittels der Kopie der Arbeit und der Stellungnahme des Fachgebietes bzw. der Laudatio rechtzeitig vor Preisvergabe zu informieren. Der Vorstand des OKP e.V. kann ein Vetorecht vor der Vergabe des Förderpreises ausüben. In diesem Fall kann die Preisverleihung nur nach vorheriger Übereinkunft zu einer Förderpreisvergabe zwischen Institutsleitung und Vorstand des OKP e.V. erfolgen.

Die Preisverleihung findet auf einer geeigneten Veranstaltung des Instituts für Psychologie, vorzugsweise der Feier zur Überreichung der Abschlusszeugnisse bzw. Abschlussurkunden, statt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Förderpreis wird erstmals im Jahr 2015 vergeben.